Ich weiss, daß ich in einem heiligen Kreis tanze

Das Leben ist dazu da, dass wir es leben. Sonst gibts nichts zu erleben. Noch allzuoft verschieben wir vieles auf ein imaginäres Morgen, was uns in Wahrheit wichtig ist. Wir belasten uns mit Dingen und Handlungen, die wir glauben tun zu müssen. Wir schrauben uns Tag für Tag durch ein Pflichtprogramm, von dem wir glauben, es erfülllen zu müssen. Haben wir es eigentlich je hinterfragt…?

Wenn wir unserem auferlegten Pflichtprogramm folgen, wenn wir das tun, von dem wir glauben, das wir es tun müssen, dann leben wir nach der Wahrheit von anderen Menschen, von anderen Glaubenssystemen. Ebenso, wenn wir gehorsam anderen Menschen nacheifern, unser Leben nach ihren Vorstellungen gestalten. Dann agieren wir wie aus einer Batterie heraus. Irgendwann ist sie leer…..!!!

Doch wenn du aus deinem Herzen lebst, dem folgst, was dich wahrhaft begeistert, dich inspiriert, dann lebst du aus deiner eigenen sprudelnden Quelle heraus, denn du bist zu einem Quell geworden.

Erlaube dir, deinem dir selbst auferlegtem Pflichtprogramm ab und an auch mal untreu zu werden. Warte nicht länger, sondern verwandle den Moment deines lebens in ein Wunder, indem du tust, wonach dein Herz sich sehnt 🙂 tanze deinen eigenen heiligen Tanz.

Life at Midlife (v. Mary Anne Perone)

Ich warte nicht länger auf eine besondere Gelegenheit; ich verbrenne die besten Kerzen an normalen Tagen.

Ich warte nicht länger darauf, dass das Haus sauber ist; ich fülle es mit Menschen, die verstehen, dass selbst Staub heilig ist.

Ich warte nicht länger darauf, dass mich alle verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Ich warte nicht länger auf die perfekten Kinder, meine Kinder haben ihre eigenen Namen, die so hell brennen wie jeder Stern.

Ich warte nicht mehr auf den anderen Schuh zu fallen; es ist bereits geschehen und ich habe überlebt.

Ich warte nicht mehr auf die Zeit, um richtig zu sein; die Zeit ist immer. Jetzt.

Ich warte nicht länger auf den Freund, der mich vollenden wird. Ich bin dankbar, so herzlich, zärtlich gehalten zu sein.

Ich warte nicht länger auf einen ruhigen Moment; mein Herz kann jederzeit beruhigt werden.

Ich warte nicht länger darauf, dass die Welt in Frieden ist. Ich entspanne mein Verständnis und atme Frieden ein und aus. Ich warte nicht mehr darauf, etwas Großartiges zu tun wenn ich erwacht bin. Mein Getreide tragen reicht.

Ich warte nicht mehr darauf, anerkannt zu werden. Ich weiß, dass ich in einem heiligen Kreis tanze. Ich warte nicht länger auf Vergebung. Ich glaube, ich glaube.

 

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Ich habe keine Geduld mehr und ich wähle heute weise und mutiger…

Ja, ich kann diesen wahrhaften Worten von Meryl Streep nur zustimmen, ich hab für bestimmte Dinge keine Geduld mehr und Unwahres mag ich nicht mehr tun und mit Menschen, die mich mit meinen Werten nicht achten, mag ich keine Zeit mehr verbringen. Die Jahre haben mich gelehrt, zu wählen, was ich möchte und zu lassen, was ich nicht möchte. Ich nenne dies Lebensweisheit, die in uns Menschen heranreift, währenddessen wir unsere Erfahrungen machen. Mehr denn je mag ich uns Frauen immer wieder mal gern erinnern, klar zu bleiben und mutig zu wählen, was unserer Wahrheit entspricht. Die Gesellschaft und die familiären Traditionen haben uns Rollenbilder verpasst, die einen muffigen Hauch von Gehorsam-sein verbreiten, in denen wir angemahnt werden abzuwarten, eigene Wünsche zurückzustellen um andere emotional zu versorgen, still oder aushaltend zu sein. Nein hinweg mit diesen alten Frauenbildern, sagen wir zu diesem alten Klischees „Nein“, das Leben, die Schöpfung, Mutter Erde braucht uns klar, stark, mutig und laut, wir haben die Weisheit zu wählen, zu entscheiden und uns als Frau auch in Allem  einzubringen. Es tut uns gut, uns in diesem inneren Wandel des Frauseins gegenseitig zu unterstützen. Schwesternschaft hat dabei einen echten Mehrwert, wenn wir uns trauen, uns ebenbürtig auf uns einzulassen und uns gegenseitig den Rücken zu stärken, um neue Schritte zu gehen.Die Zeit des Sommers in der Natur  ist ein wundervolles Bild, wie sich alles reichlich, blühend miteinander verwebt. Ich lade dich ein, zum Open Space unseres Frauseins,wo wir uns zeigen, teilen, verweben und unterstützen. Vom 30. Juni bis zum 5. Juli wollen wir uns auch gemeinsam damit beschäftigen, welche unserer Werte in welchen gesellschaftlichen Bewegungen sinnvoll eingebracht werden, um dem weiblichen Prinzip heute und hier zu neuen kraftvollem Aufblühen zu verhelfen. Es wär schön, wenn du dabei bist, damit wir ein haltbares Netz für uns weben. Die wichtigsten Informationen findest hier: https://angelapaschold.com/kurs/

Ich habe keine Geduld mehr für bestimmte Dinge.
Nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach nur, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, an dem ich keine Zeit mehr mit dem, was mir missfällt oder mir wehtut, verschwenden will.

Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, für übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.

Ich hab den Willen verloren, denen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben die mich nicht lieben und die anzulächeln, die mich nicht anlachen wollen.

Ich verschwende keine einzige Minute mehr an die, die lügen und manipulieren. Ich habe mich entschlossen nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billigem Lob zu koexistieren.

Ich toleriere weder selektive Gelehrsamkeit noch akademische Arroganz.
Ich werde mich auch nie an den so beliebten Klatsch gewöhnen.
Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Ich glaube an eine Welt der Gegensätze und darum vermeide ich Menschen mit starren und unflexiblen Persönlichkeiten.
In Freundschaften mag ich Mangel an Loyalität und Verrat nicht. Ich komme nicht klar mit solchen, die keine Komplimente oder ein Wort der Ermutigung geben können.

Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten Menschen zu akzeptieren die keine Tiere mögen.
Und obendrein habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdienen.“

~ Meryl Streep
(Urheber: José Micard Teixeira)

Frauenmuster, Bauchmusik und freudiges Weben und Gestalten

Meine Seminarzeiten, sind durchwebt von Frauen, die neu in meinem weiblichen Netztgeflecht waren. Gemeinsam begannen wir neue verbindende Pfade zu ertasten und webten durch unser Miteinander ein buntes Frauennetz, das uns immer wieder auch behütetes Aufgehobensein beschenkt. Egal, womit die Eine oder Andere von uns, kommt oder sich einklingt,  Frauenmuster entstehen, schillern, leuchten,  behüten, verwöhnen und tragen.

Mit Frauen in alter und auch in  neuer Verbindung haben wir beschlossen, uns selbst das kostbarste  Geschenk zu machen: Uns selbst Zeit für uns zu nehmen, experimentelle Räume zu betreten, in denen wir spielerisch alles gelten lassen. Es ist unsere sinnliche Frauenzeit, die uns Freude und Inspiration bringt. Für mich sind diese Zusammenkünfte wundervolle Quellen der Inspiration.Wir sitzen im Kreis und durch unsere verschlungenen Hände fließt die Energie. Es  tut gut und  bringt meine  Seele zum leuchten,wenn wir unsere Wünsche äußern und uns uns gegenseitig Gutes angedeihen lassen. Wir genießen miteinander was kommt und trauen uns immer mehr, uns fallen zu lassen. Und so reihen sich im Laufe der Zeit  , schöne Muster aneinander, mal sanfte, mal verwegene, mal mutige, mal herausfordernde, mal komische….so verwebt sich unser Lachen, unsere Gedanken, unsere Ideen mit Berührung, Bewegung, Tanz und auch Phantasie, zu einem reich verzierten Teppich, auf dem sich unsere Seelen ausruhen können.Wir lauschen einander, hören nicht allein mit den Ohren, wir geben einander und wir bilden ein Netz, das neue schöne Wirklichkeiten gestaltet, wir schaffen uns neue Räume.

Fühl dich hier eingeladen: Ende Juni, in der schönsten Sommerzeit werden wir gemeinsam eintauchen, um dem Wunder der Vielfalt Nahrung zu gebe. Unsere Anwesenheit ist es, die den Marktplatz kreiert, auf dem unser Träume und Ideen sich manifestieren wollen. Hier teilen wir uns miteinander mit, was durch und mit aus unseren Herzen in die Welt fließen wird. Vom 30. bis zum 5. Juli  gestalten wir den weiblichen Seminarraum „Sommerfülle“ und besinnen wir uns auf matriachale Prinzipien. Wir schenken und feiern, wir genießen und kooperieren und wir beraten miteinander, wie unser Beitrag in der einen oder anderen gesellschaftlichen Bewegung, die neuen Visionen folgt, aussehen kann:

Magst auch duTeil eines Frauennetztes sein , das auf neuen Werten basiert und  wo wir uns gegenseitig unterstützen und beflügeln…

Mehr darüber und alles Wichtige erfährst du hier:

Sind wir noch zu retten und wenn ja,… von wem…?

Ich gestehe, es gibt Momente in meinem Leben, da zieht es mir den Boden unter den Füssen weg und ich schwanke in meiner eigenen Fassungslosigkeit. Am Dienstag war so ein Moment, als meine Freundin mir erzählte , was sie bei den Recherchen für ihren morgigen Vortrag über Geburt und Bewußtsein an momentaner Faktenlage  in der sogenannten zivilisierten Welt sie gefunden hat: Patente auf Muttermilch, neuer Marketingtrend- Eis aus Muttermilch ( praktisch zum lutschen in der Waffel und nein, das ist leider kein Gag), Leihmütter werden nun auch ein Geschäftsmodell, Klinikgeburten nach Terminkalender, freie Hebammen mit Wartelisten, die immer mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommen, zukünftige Kinder, die du dir mit allen möglichen Wünschen selber zusammenstellen und bestellen kannst, Retorteanlagen oder Samenmischungen helfen bei gewünschten Talenten….Plazenta und Föten als Nahrungsbestandteile oder Bestandteil  in wer-weiss-was-alles….und und und

Möge ich nicht alles erwähnt haben, so verzeiht mir: Doch ich gestehe, mir reicht es hier auch so schon. Ich bin fassungslos und ringe mit meiner gefühlten Wut. Ja sind wir eigentlich noch zu retten? Die Frau als Geschäftsmodell, das Neugeborene als Ware….die Entartung und emotionale Entkopppelung des menschlichen Geburtsvorganges zu einem Wirtschaftsfaktor, der weibliche Mensch als Auslaufmodell ?….

Stattdessen der Prozess und zutiefst heilige Akt der Geburt, – das Willkommens eines neuen Menschen –  als Kosten-Nutzen-Bilanzierung mit Aussicht auf Gewinnoptimierung……????

Gehts eigentlich noch?  Ist es das, was die Menschheit erwartet: Stammzelle raus aus dem Eisschrank, rein in die künstliche Gebärmutter, Superfood dazu..und während das Menschengemisch reift, Rechnung schreiben, Lieferung vorbereiten  und Reifebedingungen überwachen…

Auch wenn meine gefühlte Wut und Ohnmacht mich noch arg fordert, mein Geist ist klar: Wenn wir hier nicht hinschauen, aufstehen und diesen Machern solcher  Machenschaften nicht auf die Finger hauen….wird es kaum noch eine lebensfähige nachkommende Generation schaffen, das Leben anzunehmen. Denn die Geburt eines Wesens  ist mehr als ein „sich ans Leben zu kämpfen“. Ob dein Leben wirklich gelingt, beginnt bereits bei der Geburt

Wo bleibt der Raum für das liebe zärtliche Willkommen heißen, wo bleibt die Möglichkeit, daß Frau selber entscheiden kann, in welch schöner Atmosphäre sie ihr Baby hhineingebären will….wo bleibt der Respekt für der Würde der Frau und ihrer Lebensfunktion als natürliche Lebensspenderin…???

Noch sind einige Geburtshäuser da, mit schönen Willkommensbereichen, doch Wartelisten sind lang, Hebammen werden allmählich weggedrängt, Geburtskliniken werden weggerechnet…..Geräte sollen geburtshelfende Frauen ersetzen  und haben sie teil schon ersetzt……Geschäftsscouts beginnen die gebärenden Frauen zu umgarnen..

Ist es das, was wir wollen…?

Es könnte ein Anfang sein, sich dem Thema mit all seiner innewohnenden Frauen-Not und dem Lebensschmerz zuzuwenden…Die Kinder, die kommen werden, werden es uns danken. Hier wird am Wochenende auch über Auswege und Richtungswechsel gesprochen…

Willkommen im Leben,
Geburt und Bewußtsein..
Jetzt am kommenden Samstag und Sonntag in der Max-Plackstraße 7, in 85716 Unterschleißheim
Worum geht es?
Die natürliche Geburt, ein Menschenrecht ? Ein Drittel aller Kinder kommen hierzulande per Kaiserschnitt auf die Welt. Nur 7 % aller deutschen Frauen erleben eine Geburt ohne medizinische Eingriffe. Warum?
Der Beistand einer Hebamme ist essenziell für eine gelingende Geburt. Dennoch steigt Unterversorgung in den Kreissälen. Geburtshäuser und Hebammen haben lange Wartelisten. Die Bewegung für eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt wächst www.unsere-hebammen.de.www.doulas-in-deutschland.de/der-ve…/ www.mother-hood.de. http://www.schatten-und-licht.de/ http://www.kaiserschnitt-netzwerk.de/ eine Auswahl

Am Samstag den 22 April von 10 bis 18 Uhr
10 bis 10.45 Einführung mit Kurzfilmen Susanya Manz
11 bis 12.45 Melanie Pfaffenberger lädt ein zu einem interaktiven Vortrag. Was für Erwartungen verknüpfen wir mit Geburt und Elternschaft? Was ist zu tun, falls alles dann doch ganz anders kommt?
Melanie Pfaffenberger ist Gestalt und Traumtherapeutin und arbeitet im Frauentherapiezentrum.
http://ftz-muenchen.de/ Mutter zweier Töchter.

13 bis 14.45 Hebammensprechstunde mit Frieda Schwanner. Kommen Sie mit ihren Fragen und hören sie aus der Praxis einer sehr beschäftigten Hebamme. http://fraueninbewegung.info/

15 bis 18 Uhr Woran erkenne ich das Traumaenergie im Körper gespeichert ist? Es ist nie zu spät für eine gute Geburt. Heilungswege und Rituale
Gudrun Indlekofer, Pränatale Körpertherapeutin nach Franz Renggli
www.geburt-und-leben.com/kurse-seminare

Sontag 10 bis 16 Uhr
WillkommensKULTUR
10 bis 12.15 Susanya Manz, Gudrun Indlekofer, Hubert Hagl
Eine Bilderreise zur kulturellen und spirituellen Bedeutung des Mensch werdens in verschiedenen Gesellschaftsformen. Vom sakralen Akt der Ermächtigung zum lukrativen Geschäftsmodell durch Entmündigung. Wie hängt unser Reifen im Mutterleib und das Geboren werden mit der Entwicklung unseres Selbstbewusstseins , unserem Sein in der Welt, im menschlichen Miteinander zusammen?
12.30 bis 16 Uhr Einladung zu einer Reise in außergewöhnliche Bewusstseinszustände durch Holotropes Atmen. Es können vorgeburtlich , gespeicherte Körpererinnerungen freisgesetzt werden und in symbolische Bilder auftauchen, sich neue Dimensionen unsers Seins erschließen.
www.stanislavgrof.com http://www.holotropes-atmen.de/

Hubert Hagl begleitet sie als erfahrener „Psychonaut“, als Therapeut auf dieser Reise.

Diese 2 Tage sind ein Angebot auf Spendenbasis da uns allen dieses Thema sehr am Herzen liegt. Das Geld, nach Abzug der Kosten, investieren wir in ua in das crowdfunding für den Film www.die-sichere-geburt.de. von Carola Hauck.

Bitte melden sich sich an, damit wir uns auf sie einstellen können. Nutzen sie die email, mir ihre Fragen und Anregungen zukommen zu lassen susanya@achtsamen.de oder rufen sie mich an
0176 31 48 1581

 

 

 

Gibt es in uns ein Verlangen, die eigene Freiheit zu erkennen ?

Es gab eine Zeit, die des paulinischen Christentums, da wies das Christentum im Ostergedanken die Menschen an, vor allem Dinge auf die Auferstehung des Christus Jesus zu schauen, nicht auf seinen Tod. Die Auferstehung, der Triumph über den Tod, die Überwindung des Todes-das ist es, was als Ostergedanke in der ersten Form des Christentums vorhanden gewesen ist.

Im Laufe der Jahrhunderte zog der Materialismus immer mehr in die Staatsreligion ein und es entstand das Bild des Jesus Christus als des Gekreuzigten,des  Leidenden, als des Menschen, der in Schmerzen vergeht…das im Schmerz wühlen war über die Zeitalter hinweg der Karfreitagsgedanke. Der Karfreitagsgedanke rückte in den Vordergrund und die Auferstehungsmysterien waren allmählich zurückgetreten. Erst nach diesem Marterbild-Kontrast, folgte der eigentliche Ostergedanke.

Doch was es heute mehr denn je braucht, ist das Bewusstsein, dass der lebendige Geist  immer siegen muss über das, was im physischen Körper geschieht. Wir brauchen den wahren Ostergedanken, den von der gelungenen Auferstehung, wir brauchen den wahren Christus, das Erwecken des göttlichen Geistes in uns und die Erkenntnis, dass der Christus geistiger Art ist und dennoch in die irdische Entwicklung hineingezogen wird. Aus physischer Sicht ist es schwer oder nicht verständlich. Aus geistiger Erkenntnis heraus allerdings ist es  verständlich.

Geistige Erkenntnis verhilft uns dazu, das Geistig Ewige im Menschsein anzuerkennen und von seinem Unberührtsein durch die Welt zu wissen. In dieser Art sollten wir uns wieder an den eigentlichen Ostergedanken erinnern, auf dass es ein innerliches Fest werde, ein Fest, in dem wir für uns selber den Sieg des Geistes über unseren physischen oder leiblichen Körper feiern.

Wir brauchen in uns wieder denjenigen Christus, den wir nicht als den Leidenden anschauen,sondern als den, der da „schwebt“ oberhalb des Kreuzes und der auf das Wesenlose am symbolischen Kreuz hinunter schaut. Wir brauchen wieder das starke Bewusstsein von der Ewigkeit des Geistes, was wir in Wahrheit sind.

In dem Sinne, lasst uns wieder erkennen, dass die Todesstimmung des Karfreitags nur die eine Seite des Menschlichen ist, das sterbliche Menschsein. Der andere Pol ist auch da, es ist das Ewige im Menschsein, das Geistige, das Göttliche, das Unzerstörbare, der Christus.

Es ist an der Zeit, die Auferstehung  jetzt zu einem Welt-Ostergedanken zu machen, indem eine genügend große Anzahl von Menschen empfinden, daß der Geist innerhalb heutigen Zivilisation wieder auferstehen muss. Suchen wir das Verlangen in uns nach der Erkenntnis unseres eigenen Willens, der Erkenntnis unserer eigenen Freiheit, nach der Natur unseres  Willens, die uns über die Pforte des Todes hinausträgt, hin zu dem Gedanken von der Auferstehung des Geistes….mögen wir das geistige Schauen nutzen, um die Wahrheit zu erkennen.

Ich wünsch dir einen geisig reichen Ostersonntag.

 

Aufbrechen in Neues, der Moment der Entscheidung und der Freiheit

Die eine Seite:  In der Natur  lugt jetzt an Zweigen und Ästen das Neue hervor,  erste Knospen zeigen sich.  Aus dem noch kühlen Mutterboden kämpfen sich  Frühjahrsblüher in Richtung Sonne durch. Es riecht nach Aufbrechen,  nach Wachstum, nach Entfaltung, ..nach Werden. Mutig reckt sich das Neue hervor, Mutter Natur gebiert neues Leben..

Die andere Seite:  in unsere kleine, mühsam verteidigte Privat-Welt  dringt mehr und mehr dieInfo-Flut von Unatürlichem, Lebensfeindlichem und gewaltvoller Unterdrückung hinein.   Egal wohin wir flüchten, kaum können wir dem Zerstörerischen, dem sich hereinbrechenden Chaos, gemischt mit zunehmenden Bildern von Gewaltvon und dem sterbenden Alten noch entfliehen… und mit voller Wucht erreicht das Bekämpfen und respektlose Benutzen vor allem die, die die Hüter des natürlichen Lebens sind, die Frauen….

Weltweit haben die Proteste der Frauen gegen die  Unterdrückung des Lebens und für würdevolles Umgehen miteinander zugenommen. Mutig und mit einer kraftvollen marsianischen wilden Entschiedenheit stehen Frauen für ihre Werte ein, für Bildungszugang, Unversehrtheit, Mitspracherecht, Ebenbürtigkeit. Übrigens, Protest kommt aus dem Wort Prostare und beinhaltet eintreten für die eigenen Werte in Zeiten des Wandels.

Was frau vor allem jetzt dient, ist  der Mut hinzuschauen, um dann neue Entscheidungen zu treffen, der Mut, aufzustehen, für Besseres und Wert-volles Leben  einzutreten.  Das Erdulden beenden. Will ich mich von dem alten Zustand, dem leblosen Ausharren in einer Welt, wo es kein natürliches  achtsames Sein mehr gibt, wo meine Entfaltung  gewaltsam verhindert wird, trennen?, oder will ich da bleiben, weil mir das Gewohnte eine scheinbare Sicherheit vorgaukelt…Jede dieser  Entscheidung ist letztendlich eine Entscheidung für oder gegen das natürliche Leben.Meine Entscheidung ist es, was meine wirkliche, meine innere Freiheit ausmacht.  Mein couragiertes Einstehen für meine lebendige Weiterentwicklung, für meine Vision von einem sinnerfülltem Leben, einem respektvollem achtsamen Miteinander ist ein „Ja“ zum Leben  und ist ein  „Nein“ zu dem gewaltvollem Zerstörerischem, ein Nein zur Hemmung und zur Unterdrückung.

Ja, es bedarf Mut, es bedarf  einem beherzten Erheben, einer  Courage, es braucht couragiertes Einstehen für das, was das Leben lebenswert macht. Die Kraft der Frühjahrsnatur, (schön versinnbildlicht im den Tierkreiszeichen Widder und Stier) lehrt uns, dass diese  Lebenskraft auch bedeutet sich kraftvoll-durchdringend dem Neuen zuzuwenden..Leichter wird es, wenn wir uns gegenseitig unterstützen, die frühlingsgerechte lebenerzeugende unduldsame Amazonenkraft, das Wilde Kraftvolle in uns erwecken, gemeinsam Kraft schöpfen,wenn wir Klarheit haben, wohin wir Aufbrechen wollen, welche Motive uns antreiben und wie wir uns gegenseitig am besten unterstützen können.

Was in mir möchte werden, was möchte von mir belebt werden, wohin zieht es mich ?

Welcher Spur folge ich? Wie rüste ich mich sinnvoll für meinen Aufbruch in´s Neue?

Was trägt mich, worauf kann ich mich stützen? Was lasse ich hinter mir…

All diesen Fragen und mehr werden wir uns im Seminar „ Courage und Grenzgängerin“ widmen. Unser gefundenen Antworten helfen dir, deinem eigenen Pfad zu folgen, die Amazone, die wilde ungezähmte Frau in dir mit Leben zu erwecken, um dann kraftvoll und entschieden für deine eigene Lebensspur einzustehen, unangebrachte  Frauenrollen zu verlassen, Klischees nicht mehr zu bedienen und dein Werden selber zu gestalten…

Vom 29.. April bis zum 1. Mai „Courage und Grenzgängerin“  für Frauen, die MEHR wollen….

Leitung. Susanya Manz und Angela Paschold

Denn: „Ohne Zivilcourage sind alle anderen Tugenden nutzlos.“ – Edward Abbey, und Courage und Zivilcourageist das, was uns hilft ein lebendiges lebenswertes Morgen zu erschaffen

Info und Anmeldung: Angela Paschold,  angela.paschold@gmx.de

 

 

 

Ich hoffe, daß wir immer wieder Wege zueinander finden werden….

Ich hoffe, daß wir immer wieder Wege zueinander finden werden, und daß wir bereit sind, auch Schmerzen und Enttäuschungen auf uns zu nehmen, um das Wunder der Begegnung zu erleben….

Ich hoffe, dass wir  nicht nur miteinander teilen, weil es ökonomisch sinnvoll ist, oder unser Gewissen entlastet, sondern weil wir von Herzen  lieben und weil wir uns selbst im anderen erkennen.

Ich hoffe, dass wir uns immer wieder der Verzweiflung, dem Wühlen im Negativen, dem Zynismus verwehren, daß wir uns nicht bei der Zerstörung aufhalten, damit es ein lebenswertes  Leben geben kann.

Ich hoffe, daß wir mehr und mehr auf die Kraft der Hoffnung setzen, weil wir begriffen haben, daß wir, jeder von uns, mit unseren Gaben wichtig sind, um dem Leben eine neue Chance einzuräumen, gerade dann, wenn Zerstörung sich ausbreitet….

Ich hoffe, daß wir einander helfen, für die Art des Zusammenseins einzutreten, die die Liebe zum Leben und zur Liebe zum Ausdruck bringt….

Ich hoffe, daß es uns gelingt einander tiefer zu lieben, auch wenn wir nicht alles aneinander verstehen, daß wir lernen keine Bedingungen an diese Liebe zu knüpfen…

Hoffen heißt für mich, mich auf die ich-mach-mir-meine-weltSeite des Lebens zu stellen, der gestaltenden Kraft der Liebe zu vertrauen und schon bereits in mir, in meinen Gedanken, Reaktionen von dem Glauben auszugehen, daß das Leben und die Liebe gewinnen wird. Hoffen ist für mich eine Sache der Entscheidung. Nicht weil ich blauäugig bin,oder die Augen vor dem vielen Lieblosen und Zerstörerischem verschließe,  sondern weil ich erfahren habe, daß ich dadurch dem Leben die besten Chancen einräume, sich durchzusetzen, daß ich nur so dem Leben und die Liebe eine Chance geben, daß das Entwicklungsfähige keimen kann.

Hoffnung zu haben, wenn das Leben rosig ist, wenn alles wie geschmiert läuft, wenn es aufwärts geht, das ist leicht. Ja, es ist um einiges schwerer, zu hoffen, wenn es dunkel um uns ist. Doch gerade dann haben wir die Hoffnung nötiger denn je. Dann, wenn wir Mauern um uns gezogen haben, wenn wir weggetaucht sind in eine wabernde Schicht der Resignation, wenn wir mit leeren Augen aufgeben wollen, wenn uns unsere unangenehmen Umstände keinen Grund zur Hoffnung geben…gerade dann sollten wir die Entscheidung treffen, trotz aller Umstände zu hoffen, den Blick auf das gerichtet halten, was noch werden kann…

Indem wir das Hoffen immer wieder üben, setzten wir damit gleichzeitig den Samen der Veränderung,wir gewähren dem Leben Einlaß, wir öffnen uns der Kraft, ein Wagnis einzugehen, Herausforderungen anzunehmen, Aufzubrechen, der Veränderung Raum zu geben, die göttliche Schöpferkraft frei zu setzen.

Ich wünsche dir Mut zu hoffen, zu wagen und die Kraft  die Herausforderung der Veränderung anzunehmen.

Vom 29. April bis zum 1. Mai findet im Frankfurter Raum das Seminar “ Courage und Zaunreiterin“ statt. Hier ist eine Einladung an dich Frau..eine Einladung „Aufzubrechen“, dich vor zu wagen, dich zu entfalten, dich zu entdecken… Courage kommt aus dem Mut des Herzens und eine Zaunreiterin ist eine Aufbrechende eine Wagende..es ist der wilde ungezähmte Aspekt in uns Frauen, der uns hilft, daß wir uns in neue Bereiche aufmachen, daß wir unserem inneren Impuls folgen. Gemeinsam wollen wir dies erforschen, wo wollen wir hin, nach welchen neuen Erfahrungen sehnen wir unss, was sind wir bereit zu verlassen, was benötigen wir, um aufzubrechen…was unterstützt uns dabei….

Komm mit uns gemeinsam auf Forschungs und Ent-wicklungsreise um dich selber und die Kraft, der gemeinschaftlichen Verbindung zu erfahren und auch genießen.

Seminarleiterinnen: Susanya Manz und Angela Paschold

Bis du an weiteren Informationen interessiert, schick uns einfach eine kurze mail oder meld dich telefonisch. Dann bekommst du die Informationen, die du benötigst.

Von Herzen

Angela

WAGEN: Ich wage Neues, weil ich im Alten nicht mehr leben will

Wie oft warten wir auf etwas, daß sich etwas ereignet, daß sich äußere Umstände verändern, daß sich mein Leben verbessert, daß wir wieder glücklicher sein werden, oder freudiger, besser verstanden werden, mehr geliebt werden, etc etc. Wir sind dabei aber passiv,wir warten, lassen das Leben an uns geschehen und sind dann zutiefst enttäuscht, daß doch alles im alten Trott weiter geht. Wir klagen Gott, die Umstände, die Politiker, den Chef, unsere Herkunft oder was auch immer an. Manchmal still getarnt und unausgesprochen,weisen wir  in unserem Inneren Anderen die Schuld für unsere Erfahrungen zu. Manchmal empören wir uns auch lautstark und zeigten deutlich mit dem Finger auf den “ Verursacher“ unserer unangenehmen Erfahrungen. Dabei werden wir immer negativer, verbiesterter, doch die gewünschte Veränderung tritt nicht ein.

Doch alle wirkliche Veränderungen, so meine eigenen Erfahrungen, sind immer mit einem Wagnis verbunden. Ich muss etwas einsetzen, etwas wagen, etwas riskieren, um über meinen jetzigen Zustand hinauszukommen. Es kann sein, dass ich Ruhe und Sicherheit durch Bestehen auf meine langjährige Sichtweise aufgeben muss. Vielleicht muss ich das Risiko auf mich nehmen, Gewohnheiten zu verlassen, das gewünschte Verständnis meiner Liebsten nicht zu bekommen, mich vielleicht sogar zu blamieren… Wage ich in  Beziehungen einen neuen Schritt, ein offenes Wort, kann vielleicht erst einmal Spannung entstehen oder die Beziehung geht vielleicht sogar auseinander…vielleicht bedeutet es auch den Verlust des Anderen.

Aber ohne das Wagnis, geht kaum etwas voran. Wir bleiben Gefangene unserer Angst unserer Passivität, wir folgen alten bekannten Mustern oder leben nur das, was „man“ von uns verlangt.

Wagen heißt glauben, daß es eine Entwicklung zum Besseren gibt, daß eine  Entwicklung zur Reife möglich ist und daß aus dem Verlust des Alten etwas Neues, ein Gewinn werden kann. Indem wir etwas wagen, ein Wagnis eingehen, Courage zeigen,aufbrechen erschaffen wir uns selbst die Erfahrung, dass wir etwas verändern können…wir setzen uns Veränderungen aus, stellen uns Herausforderungen..

maedchen

Alles, was wir dazu benötigen ist schon in uns, es möchte nur noch geboren werden. Alles, was dabei hilfreich ist, ist ein bissle Unterstützung, um den Mut zu finden aufzubrechen.

Vom 29. April bis zum 1. Mai findet im Frankfurter Raum das Seminar “ Courage und Zaunreiterin“ statt. Hier ist eine Einladung an dich Frau..eine Einladung „Aufzubrechen“, dich vor zu wagen, dich zu entfalten, dich zu entdecken… Courage kommt aus dem Mut des Herzens und eine Zaunreiterin ist eine Aufbrechende eine Wagende..es ist der wilde ungezähmte Aspekt in uns Frauen, der uns hilft, daß wir uns in neue Bereiche aufmachen, daß wir unserem inneren Impuls folgen. Gemeinsam wollen wir dies erforschen, wo wollen wir hin, nach welchen neuen Erfahrungen sehnen wir unss, was sind wir bereit zu verlassen, was benötigen wir, um aufzubrechen…was unterstützt uns dabei….

Komm mit uns gemeinsam auf Forschungs und Ent-wicklungsreise um dich selber und die Kraft, der gemeinschaftlichen Verbindung zu erfahren und auch genießen.

Seminarleiterinnen: Susanya Manz und Angela Paschold

Bis du an weiteren Informationen interessiert, schick uns einfach eine kurze mail oder meld dich telefonisch. Dann bekommst du die Informationen, die du benötigst.

Vom Geistigen Frieden und meiner Suche nach etwas Wilderem

Im vorherigen Blogartikel über den Wandlungskreislauf und den Jahreszyklus schrieb ich auch von der“ Wilden Weiblichen Seelenkraft“, die wir in uns wiederfinden können. Was ich damit meinte ist, daß es bei aller spirituellen Reife in mir auch noch etwas anderes gibt, etwas Wilderes…dieses Wildere in mir, das bezeichne ich hier mit “ Wilder Weiblicher Seelenkraft“.  Warum ich in dem Zusammenhang das Wörtchen „auch“ in die Überschrift reingesetzt habe? , weil es für mich kein entweder Geistiger Frieden oder das Wilde gibt, sondern, daß beides zusammengehört, um in meine ganz eigene lebendige individuelle Ganzheit zu kommen.
Und nein, es geht mir nicht um ein neues spirituelles Konzept, um ein neues Entweder/Oder, nein, ich philosophiere hier nicht, über eine neue fragmentarische Religion…mein fühlendes Denken hier bewegt sich in die Richtung Sowohl-als-Auch.
Intensiv folgte ich in den letzten Jahren dem spirituellen Weg, von dem ich mir erhoffte, dass er mich in den Geistigen Frieden bringt. Buddhismus, Taoismus, Gnostizismus…Kurs in Wundern, Christentum, Quantenphysik u.s.w.. Obwohl diese geistigen Wege mein Bewußtsein für Frieden und die Freude der Ewigen Gegenwart und auch von Gottes Liebe öffneten und mich auch lehrten, mich vereint  mit allem zu betrachten, scheinen sie mir zu trocken oder auch einseitig, von der Ganzheit menschlicher Erfahrung noch weit entfernt zu sein. Als Ergänzung zum Geistigen Frieden suchte ich nach etwas Wilderem, nach etwas, was meiner Sehnsucht nach Bedeutung ,meines einzigartigen Lebens und den heiligen Mysterien gerecht geworden wäre oder das mir geholfen hätte, die Natur des menschlichen Bewusstseins tiefer zu verstehen.
Ich stolperte über das untenstehende Gedicht von David Whyte. Seine Botschaft erschütterte mein spirituelles Weg-Konzept und das beeindruckte mich…ich forschte und ich suchte weiter..
Heute weiß ich, dass spirituelle Entwicklung sich nicht über einen, sondern zwei Bereiche definiert. Beide unterscheiden sich voneinander und dennoch ergänzen sie einander. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes, einzeln sind die spirituellen Wege jedoch unvollständig.
Einer dieser spirituellen Wege wendet sich aufwärts dem Licht zu. Er hilft uns, aus den Interpretationen es weltlichen Egos auszusteigen und die innere Ruhe mit dem Einssein der Schöpfung erfahren. Er führt uns zu unserem Eins-Sein mit allem. Es ist der geistige Pfad, der dich in die geistigen hellen Höhen bringt.
Der Pfad, der Wilden weiblichen Seelenkraft, widmet sich der Erforschung des anderen spirituellen Weges. Dieser Weg führt uns hinab in das dunkle Zentrum unseres individuellen Selbstes und zu den fruchtbaren Mysterien der Natur, hinab zu dem weichen warmen atmenden  Tier in uns, dem tieferen Sinn des Menschseins. Diese Abstiegsreise bereitet uns darauf vor, in der Welt zu leben, die so sehr unseres Wandels bedarf, wie Whyte es in seinem Gedicht ausdrückt.Diese Reise zeigt uns, wo unser Standpunkt ist und wie wir diesen auf unsere ganz eigene einzigartige Weise einnehmen können. Wir erheben uns auf dieser Reise nicht hinauf zum Himmel, sondern fallen nach innen, in das Zentrum unserer Sehnsucht.
Die ganzheitliche Spiritualität bedeutet, dem Ruf zu folgen,den Aufstieg und den Abstieg miteinander zu verweben, um auf dieser Weise das Gleichgewicht zwischen oben und unten herzustellen. Aufzusteigen in die grenzenlose Leere des Raumes, dorthin in die obere Welt zu reisen, um dich mit den lichtvollen Ebenen zu vereinen. Ebenso steigst du, dem Rufe deiner Seele lauschend  in deine eigene Tiefe, in deine Wildnis hinab, du begibst dich auf deinen Seelenpfad, der dich zu deinen Schatten und zur Dunkelheit führt.
Die wahre Natur des Seins, deine wilde weibliche Seelenkraft,die Göttin in dir, will viel, vielleicht sogar alles:Sowohl die Dunkelheit des unendlichen Falles als auch dieses Steigen des lichtzitternden Spiels. Sie weiß, dass sie nicht gut sein muss, dass sie nicht um der Buße willen, meilenweit auf Knien durch die Wüste gehen muss. Sie weiss um ihre eigene Gottheit, ist darin eingewoben und verbunden und sie  läßt das weiche Tier ihres Körpers lieben, was es lieben will.
Von Herzen für dich
von, Angela
David Whyte, aus Self-Portrait“ in Fire in the Earth
„Es ist mir gleich, ob es nur einen Gott gibt, oder viele.
Ich möchte wissen, ob du dazu gehörst oder dich verlassen fühlst.
Ob du Verzweiflung kennst, oder sie in anderen erkennen kannst.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist, in dieser Welt zu leben, die so sehr deines Wandels bedarf.
Ob du mit festem Blick zurückschauenund sagen kannst: hier stehe ich.
Ich möchte wissen, ob du weisst, wie du mit dieser heftigen Lebenshitze verschmelzen kannst, um zur Mitte deiner Sehnsucht zu fallen.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist,Tag für Tag mit den Folgen der Liebe und mit der bitteren unerwünschten Leidenschaft deiner sicheren Niederlage zu leben.
 
Ich habe gehört, daß in dieser heftigen Umarmung sogar Gott von Gott spricht“
 

Wandlungskreis: Der Jahreszyklus als weiblicher Initiationsweg

Der Jahreszyklus ist ein Symbol für die weibliche Kraft, für die wahre Natur des Lebens und des  natürlichen Kreislaufs vom Werden und vergehen allen Seins. Der Jahreskreis in seinen vielgestaltigen Varianten ist ein symbolträchtiger Kreislauf in dem unterschiedliche Gestaltkräfte in unterschiedlichen Zeit-Orten bestehen und dort auch wirken.Die Mondenergien in den Gezeiten rufen uns in den Gezeitenwandel.

In vielen Teilen der Welt wird der Jahreskreismit seinene Jahreskreisfesten  gefeiert, genutzt, gespielt und zelebriert. Er beschreibt in seinem Anliegen den Prozess des Werdens und Vergehens aller materieller Formen und Substanzen. In den nachfolgenden Seminaren bewegen wir uns  im Jahreskreis um ihn als Initiationsweg für Frauen zu nutzen.Denn  Frauen erreichen ihre Ganzheit und ihren Einklang mit dem Gesetz auf andere Weise als Männer…

Wenn wir Frauen  es in uns wieder greifbar machen können, dass Frauen sich als Spiegelbild des Ganzen erfahren und ihren eigenen Gesetzen nachgehen, dann gelingt es uns, den Weg als Frau zu gehen, das uralte Wissen der Frau wieder zu erinnern und  handhaben zu lernen. Dem Jahreskreis folgend können wir Frauen diesen initiierenden Jahreskreis folgen und unsere eigenen unterschiedlichen Gestaltkräfte und Aspekte anwenden und beherrschen lernen.14355013_1164809100249270_5236687598153141255_n

Es geht in unseren Treffen um das Wiedererinnern weiblicher Ganzheit, in deren Verlauf deutlich erfahrbar wird, dass weibliche Kraft die ursprüngliche Quelle der  Einheit in sich trägt. Es geht um die Wahrnehmung, dass alles aus den Frauen geboren wird und alles auch durch die Frau gestorben wird. Die Frau in ihrer Struktur ist das Spiegelbild der Göttin oder der Ganzheit.

Es sind acht wichtige Feste, die im Jahreskreis seit vielen Zeiten und in den verschiedenen Religionen zelebriert werden.

Wir betreten im zeitigen Frühjahr den Jahreszyklus mit dem Imbolg, dem Lichtfest, dem Fest der heiligen Brigid .Imbolg ist eines der Mondfeste, das am 2. Februar bzw. am nächstliegenden Vollmond gefeiert wird. Imbolg heißt „im Bauch“, es steht symbolisch für das Heranreifen der Samen im Mutterboden und die herannahende Fruchtbarkeit. Dieses Fest wird im keltischen Raum auch als Brigid bezeichnet, da zu diesem Jahreszeitenfest  die Lichtgöttin Brigid verehrt wird. Brigid oder Brid ist die Göttin der jungfräulichen Fruchtbarkeit, durch sie gedeihen die geschmiedeten Pläne. Es ist das Fest der Initiation, Inspiration und der Freude über das zunehmende Licht.

Beltane wird in der Nacht zum 1. Mai bzw. an dem nächstliegenden Vollmond gefeiert. Es ist ein Fest des Lichtes, der Ekstase und der Sinnlichkeit. Gefeiert wird da die Rückkehr des Lebens und Fruchtbarkeit in der Welt. Als Ausdruck der Freude werden Blumenkränze gebunden. Der traditionelle Sprung über das Feuer soll den richtigen Partner oder Glück in Beziehungen bringen. Die Wahl einer Maienkönigin symbolisiert die Verehrung der großen Mutter Göttin, welche die Fruchtbarkeit spendet. Das Errichten des Maibaumes symbolisiert u.a. den Weltenbaum, durch dessen Welten die Schamanen und Hexen (auf ihren Besen) in ihren magischen Flügen reisen.

Litha, auch Mittsommer genannt, ist das Fest zur Sommersonnenwende und findet um den 21. Juni statt, es ist der längste Tag des Jahres und markiert den kalendarischen Sommerbeginn. Es ist der strahlende Höhepunkt des Jahres. Die Zeit des Wachstums verspricht eine baldige Ernte. Die geschmiedeten Pläne zeigen erste Resultate und die Kräfte sprießen mit der Kraft der Sonne. Mittsommer ist die Hohe Zeit des Jahres und somit die Zeit der Vermählung und der Versprechen. Spezielle Mittsommernachtskräuter werden gesammelt und unter das Kopfkissen gelegt um Visionen über Zukünftiges in den Träumen zu empfangen. Dieses Fest steht trotz seines Jahreshöhepunktes auch im Zyklus des wieder Vergehens, denn nach dem Höhepunkt des Jahres folgt nun bereits das abnehmende Sonnenjahr und die Tage werden wieder kürzer. Damit symbolisiert dieses Fest den  Aspekt des Fließens und des Erkennens, daß das Leben kein Zustand, sondern ein Vorgang ist. Alles fließt, nichts steht still.

Das Korn- oder Schnitterfest findet traditioneller Weise am 1. August bzw. am nächstliegenden Vollmond statt. Der kelto-irischer Name für dieses Fest ist Lughnasadh, Lugh ist ein Feuer- und Lichtgott, sein Name könnte zurück auf das lateinische Wort Lux = Licht zurückzuführen sein. Es ist die Zeit wo die Früchte der Göttin Demeter geerntet, die Korn-Ernte eingefahren, Brotleibe aus dem frischen Korn gebacken und als Dank der Erde übergeben werden. Strohpuppen werden angefertigt und mit Zaubern versehen, um Wünsche zu erfüllen, wenn sie dem Feuer (Lugh) übergeben werden. Dieses Fest leitet den Herbst langsam ein, die zu Jul geschmiedeten Pläne haben sich verwirklicht und tragen, so wie die Jahreszeit, Früchte. Es ist die Zeit des Reichtums an Nahrung, aber auch die Zeit des beginnenden Rückzugs der Kräfte der Natur.

Die Herbsttagundnachtgleiche ist um den 21. Septemberund  leitet den kalendarischen Herbst ein. Sie markiert die Vollendung der Ernte. Das deutsche Wort Herbst bedeutet ursprünglich Ernte. Die Zeit der Reife der Früchte der Natur wird gefeiert, bevor sich die Kräfte der Natur zurückziehen und die Tage kühler und kürzer werden. Im abnehmenden Sonnenjahr ist es das letzte Gleichgewicht von Tag und Nacht. Und nun beginnt der Abstieg in die Unterwelt, die letzten Sonnenstrahlen wärmen nur noch spärlich und die unabwendbare kalte und dunkle Jahreszeit steht bevor. Die Blätter der Bäume verfärben sich und fallen zu Boden, die Zugvögel ziehen davon, Wintervorräte werden angelegt

.Der kelto-irische Begriff Samhain bezeichnet den Beginn des keltischen Winters am Vorabend des 1. November bzw. zum nächstliegenden Neumond. Das alte Jahr liegt im Sterben, das neue Jahr ist noch ungeboren. Die Schleier in die Welt der Toten sind sehr dünn und durchlässig. In dieser Nacht suchen die Geister der verstorbenen Seelen und Ahnen die Lebenden auf, sie wärmen sich am Samhainfeuer und die Lebenden können mit ihnen kommunizieren. Samhain ist ein Fest des Opferns, der Zukunfts- und Innenschau, des Zauberns und der Rekapitulation des alten Jahres, aber auch ein Fest des trotzigen Bekenntnisses zum Leben. Angesichts der nahenden Finsternis werden das Leben und die Fruchtbarkeit durch reichlich Essen und Trinken und fröhlich ausgelassenem.Die verstorbenen Seelen werden eingeladen, sich daran ebenso zu laben wie die Lebenden.

Die Dunkelheit überwiegt zwar noch, doch die Wintersonnenwende, um den 21. Dezember, leitet den kalendarischen Winter ein und führtnun  wieder zum Licht. Es ist ein uraltes Datum, an welchem schon in der frühen Antike die Wiedergeburt der Sonnengötter gefeiert wurde. Die weihnachtliche Geburt von Christus wurde auf dieses Datum gelegt, um Christus in eine Linie mit den anderen Sonnengöttern zu bringen. Jul ist eine Zeit des Rückzugs und des Schmiedens von neuen Plänen. Es ist die Zeit der Erneuerung und Reinigung. In der germanischen Mythologie markiert Jul den Beginn der zwölf darauffolgenden Raunächte, in denen Wotan mit seinem Gefolge, in wilder Jagd, übers Land wütet und mit Stürmen alles Alte hinwegfegt um Platz für das neue fruchtbare Jahr zu machen.

Zu all diesen Zeiten trafen sich die Frauen, um dem Wandel der Gezeiten zu folgen. Es ist ein alter heiliger Pfad auf den wir uns da gemeinsam begeben. Gemeinsam mit meiner wundervollen Kollegin und Seelenschwester Susanya Manz, laden wir dich ein, diesem Pfad gemeinsam zu beschreiten.Vier mal im Jahr kommen wir zusammen. Wir treffen uns, um uns der Reifestufen bewusst zu werden,die einhergehenden Anfoderungen i n unsgemeinsam  anzunehmen und die Kräfte der Gezeiten und des Wandels in uns freizusetzen, um sie zu nutzen.

Folgende Seminare, die jeweils im hessischen Vogelsberg, Feldatal, und in der Wetterau, Cleeberg, stattfinden, werden dich dabei unterstützen, dich wieder mit deiner wilden weiblichen Seelenkraft zu vereinen.

Vom 28. April bis zum 1. Mai gebären wir in uns die Zaunreiterin. Eine Zaunreiterin ist eine Aufbrechende, es ist der Aspekt der Frau in uns, die sich in die Wildnis, in neue Bereiche, ins Grenzland aufmacht, es ist die Grenzgängerin in uns, die neue Erfahrungen,neue Herausforderungen sucht, um ihr eigenes Wachstum zu unterstützen.

Vom 2. Juli bis zum 8. Juli weben wir miteinander ein Frau tragendes Netz und setzen uns selbst mit  all unseren Gaben in den Mittelpunkt. Es ist die Zeit des freizügigen Verschenkens und des üppigen Empfangens, des füreinander-Daseins und des Unterstützens für die nächste Etappe in der die garben geschnitten wurden. die Göttin bereitet ihre Reise in die Unterwelt vor. .

Die Tage vom 21. bis 24. September sind uns heilig, denn wir betreten den Raum des Reifens, des Abwägens, was darf ich ziehen lassen, was verbindet sich mit mir, um zu Neuem zu werden. was möchte ich der Göttin opfern, damit das Leben weitergehen kann.?

Vom 28. bis zum 2.Januar suchen wir den Raum der Prophetin auf, um den symbolträchtigen Spuren der intensiv raunenden Rauhreifzeit zu folgen und schon einen Blick auf die neuen Samen zu erhaschen.Es ist die Zeit des  Ansammelsn aller Kräfte damit aus der Dunkelheit der unterwelt das neue Licht geboren werden wird.Die Göttin durchschreitet das Tor des Jahres und offenbart sich nun selbst, sieist die Dreiheit und  hat alle Aspekte ihres Wesens durchlebt.

Ein weiteres Momentum für unser ganzheitliches Frausein stellt der Jahreszyklus der Mondgöttin dar. In diesem monatlichen Neumond-Treffen begegnen wir Kali, auch als schwarze Mutter bekannt, wir lernen und erfahren, dass wir alle  Aspekte unserer Weiblichkeit und der Schöpfung benötigen, um uns ganz zu fühlen. Die 13 Monde des Jahres weisen uns dabei den Weg, wie die dynamische Urordnung vom gebären, erhalten und zerstören die Weltordnung aufrecht erhält.

Von Herzen laden wir dich ein, den Weg zu unsere wahren weiblichen Natur gemeinsam,  zu beschreiten.

Von Herzen und mit Liebe geschrieben

Angela