Lebe alles was du wirklich bist, lebe viel, lebe frei

Vom 30. Juli bis zum 4. August findet wieder das Gemeinschaftsfestival im Taunus statt. Und wie bereits in den vergangenen Festival auch, werde ich wieder einen Workshop zum Thema:“ Freie Frauen sind vieles“ geben. Es ist jetzt der richtige Augenblick, dass wir in uns wieder das erwecken, was wir in Wahrheit sind, damit wir frei und machtvoll unserem eigenen Pfad folgen können und die weibliche kraft auf unserem wundervollen Planeten sich wieder stärker entfalten kann…

Freie Frauen sind vieles – erlaube dir, dich ganz zu leben

 Mythologie & Lebensgeschichten vieler Völker sind voller eindrucksvoller Frauengestalten, die Leben schufen, bewahrten, auch zerstörten. Es gab Grenzgängerinnen, Rebellinnen, Prophetinnen, Pristerinnen, Visionärinnen, Lehrende….. und sie waren selbstbewußt, querulant, widersprüchlich stark und autonom.

Jetzt ist es an der Zeit, daß wir die einseitigen Frauenbilder, die uns Gesellschaft anbietet, abzustreifen, wir sind mehr. Die Mütterliche, die Grenzgängerin, die Liebende, die Rebellin, die priesterliche Frau, die Kämpferin, die Prophetin, die Königin, die Kämpferin….all das sind archetypische Bilder unserer Seele, die die verschiedenen Facetten unseres Frauseins zeigen. Doch traust du dich, sie lustvoll zu leben???

Es zeigt sich, da wo wir äußeren Vorgaben entsprechen wollen, verschenken wir unser vollständiges Frausein, leben wir statt die Freie Frau, die gebundene Frau.

Vielleicht mag sich die eine oder andere noch mit der Kämpferin, der Mutter oder der Liebenden identifizieren. Doch mit der Königin oder gar mit der Kämpferin, der Prophetin oder der Grenzgängerin. Im Seminar beschäftigen wir uns mit unserem Frauen-Reichtum  , um unser eigenes Wesen zu entdecken. Die Archetypische Frauenbilder helfen dir, dein eigenes reichhaltiges Wesen zu entdecken und Frauenwunden zu heilen.

Wir nutzen Bilder und verschiedenen Aufstellungsarbeit. Wie frei erlaubst du dir zu sein?  Welche deiner Werte lebst du wo oder wie ..?  Was möchtest du ausstrahlen, was weitergeben? Welche Seiten in dir hälst du noch zurück?

Als Freigeist und systemische Therapeutin, Numerologin und Energetikerin, geboren im Zeichen des Krebses, werde ich in meiner Aufstellungsarbeit den lösungsorientierten Ansatz mit den unterschiedlichsten Systemen und mit archetypischen Bildern und praktischen Übungen verbinden. Mein Wunsch für uns Frauen ist es, daß wir wiedr zu unserer wahren machtvollen Größe erwachen und die Freiheit wahrhaft leben.

Mit Liebe geschrieben von

Angela

 

 

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Éin germanischer Heidenspass, der verliebte Frühling und Beltane

Die Wurzeln für die Feierlichkeiten in der geheimnisvollsten Nacht des Jahres vom 30.April auf den 1.Mai liegen weit in vorchristlicher Zeit und gehen auf germanische und keltische Ursprünge zurück. Der Mai war für die Germanen ein sehr bedeutsamer Monat, da der Frühling begrüßt wird, sich die Natur erneuert und „Hochzeit“ feiert („Alles neu macht der Mai“). Jährlich am 1.Mai wurde die Vermählung Wotans / Odins, dem obersten Germanengott (Himmelsgott), mit der mütterlichen Erdgöttin Freia gefeiert. Die Germanen feierten den 1. Mai als rituelles Fruchtbarkeitsfest, die Kelten als Frühlingsfest „Beltane oder Beltaine“, was bedeutet: leuchtendes Feuer, Feuer des Lichtgottes Belenos (Bal, Baldur), Fest der Reinigung zwischen den Feuern und Fest der Fruchtbarkeit.

Das Fest der Verliebten

Beltane ist eines der vier großen heidnischen Hauptfeste, welches nicht nur die Übergangszeit vom Frühling zum Sommer markiert. Die Menschen zelebrierten durch das fröhliche Fest, dass mit viel Gesang, Tanz und gutem Essen gefeiert wurde, lebenswichtige Fruchtbarkeit für die Natur und sich selbst. In vielen Gemeinden werden bis heute an diesem traditionellen Feiertag auf dem Dorfplatz Maibäume als Symbol der Fruchtbarkeit aufgestellt. Die Feste, die am 1.Mai bei den Germanen und den Kelten gefeiert wurden und auch heute noch in einigen Regionen im deutschsprachigem Raum stattfinden (Tanz in den Mai, Maibaum, Maitanz, Maikönigin, Frühlingsfeste, Freudenfeuer), waren bei unseren Vorfahren auch mit eindeutigen sexuellen Gelüsten, Riten und Trieben verbunden. Paare, die sich in dieser Nacht nahekamen, sollten später eine besonders enge Liebe füreinander empfinden und auch besonders fruchtbar sein. Enger körperlicher Kontakt beim Tanz und sexuelle Handlungen zweier Verliebten Nächtens auf Äckern und Wiesen waren nicht unüblich. Durch das nackte Wälzen auf Äckern sollte zudem die Fruchtbarkeit der Frau auf die Samen der Felder symbolisch übertragen werden. Es wurden auch Opfergaben wie Samen von Menschen und Pflanzen oder Menstruationsblut dargeboten. Durch das Springen über die Feuer wünschten sich die Menschen die passende Liebe fürs Leben. Paare festigten ihre Liebe durch das Springen um die Feuer.

Heidenspaß und Hexentanz

Daher verwundert es kaum, dass dieses „unsittliche Verhalten“ der katholischen Kirche im Mittelalter ein Dorn im Auge war. Tanz, Lebensfreude und Sexualität wurden verteufelt, daher wurde dem „Treiben“ ein jähes Ende gesetzt, in dem die Missionarin Walburga ausgerechnet am 1. Mai heiliggesprochen wurde und man auch namentlich der „unsittlichen“ Nacht vom 30.April auf den 1.Mai den offiziellen christlichen Stempel „Walpurgisnacht“ aufdrückte. Bekanntermaßen gelang es der Christianisierung anfangs nicht, die tief verwurzelten „heidnischen“ Feste aus den Köpfen der überwiegend einfachen Landbevölkerung zu verdrängen. Und so wurden die heutigen uns bekannten christlichen Feste kurzerhand über die alten heidnischen gestülpt. Feiern, Tanzen und Lieben wurden von den Kirchenobersten aufs Schlimmste verteufelt und strengstens verboten. Ganz gelungen ist ihnen das nicht, spricht man immer noch vom „Heidenspaß“ oder „Hexentanz“, der auch und gerade am 1.Mai in einigen Regionen zelebriert wird.

Der Name Walpurgisnacht (Walpurgis) stammt von der Heiligen Walburga, der Tochter des Königs Richard von England. Walburga siedelte von Südengland auf das europäische Festland über und war im 8. Jahrhundert Missionarin bei der Christianisierung Frankens. Aus dem Sarkophag der Heiligen Walburga in Eichstätt trat einige Jahrhunderte lang eine Flüssigkeit aus, die als „Walpurgisöl“ in der Bevölkerung als Heilmittel bekannt wurde.

Magie und Lebensfreude

Traditionelle mystische Feste werden heute noch jährlich am 1. Mai (teilweise auch am ersten Maiwochenende) auf einigen markanten Bergen in Deutschland gefeiert, so wie auf dem Brocken im Harz (=Blocksberg) und auf der Ehrenbürg, dem Berg der Franken („Walberla“), nahe Forchheim. Auf dem 512 Meter hohen „Walberla“, das als eines der bedeutendsten frühgeschichtlichen Kultplätze in Franken gilt, befindet sich eine Kapelle mit dem Namen „Walburgiskapelle“. Der Sage nach wurde die Kapelle von der Heiligen Walburga errichtet, um dem Hexenkult Einhalt zu gebieten. Sie zwang demnach die Hexen höchstpersönlich, sich am Bau der Kapelle zu beteiligen. Im Gegenzug durften sie jedoch weiterhin auf der Ehrenbürg tanzen. Da die Kapelle der Heiligen Walburga geweiht ist, wird die Ehrenbürg seit Jahrhunderten auch Walberla genannt.

Der 1.Mai war der Tag, an dem auf markanten Bergen, Lichtungen, Hainen und Feldern sagenumwobene Hexentänze aufgeführt wurden. Zur Walpurgisnacht ging es dort oben anscheinend hoch her, wenn sich Hexen mit dem Teufel zum Tanz treffen und dämonische Orgien feiern. Mit allerlei Abwehrmitteln, wie stark riechende Kräuterbüschel aus Baldrian, Johanniskraut und Holunder versuchte man den Hexen, die man u.a. für eine schlechte Ernte verantwortlich machte, Einhalt zu gebieten und das unheilige Treiben zu verhindern. Die beiden Aspekte Angst und Fantasie vermischten sich mit der Zeit und so wurde aus der einst mit dem Teufel im Bunde währenden Hexe wieder die kräuterkundige weise Frau, wie sie es in vorchristlicher Zeit bereits war. Es entstanden wieder Hexensalben, Hexenliköre und etliche andere natürliche Mischungen aus überlieferten Kräutern zur Heilung. Die Faszination Hexenkult war erneut geboren.

Beltane bzw. die Walpurgisnacht ist ein Fest der puren Lebensfreude und der Extase und bietet somit die optimale energetische Basis, um gemeinsam mit Freunden am Lagerfeuer zu feiern, zu essen, zu tanzen.

Text gefunden bei Alex Miller

Vielen Dank,Alex,  ich gebe dasvon dir zusammengetragnene Wissen hier gern weiter

 

Wahre Verbundenheit beginnt, wo Sisterhood wahrhaftig ist

Vom ICH zum WIR. Gelebt Schwesternschaft ist wahre Verbundenheit

 Wie ist unsere Beziehung zu unserer Weiblichkeit, zum Frausein?????

Frau sein im Wandel, im inneren und äußeren Feuer stehen lernen. Den Schwarzmond in dir, die  Gezeiten der Seele in tieferen Schichten erkunden. Die spirituelle  Entfaltung und die politische Mündigkeit in Übereinstimmung bringen.  Vom Aufrichten, Freiwerden und Freisein, die eigene Würde in Anspruch nehmen, den Eigenwillen leben, das Wort erheben…… Spirituelles Alltagshandeln, das ist angewandte Weisheit. Schenke der  Welt,  was dir am Herzen liegt.Wo deine Sehnsucht dich hinzieht.

In diesem Frauenkreis  geht es um eine Runde Liebe inform von Achtung und Wertschätzung für dich als Frau

Wir wollen uns damit beschäftigen, was es bedeutet, Frau zu sein,  wie ist unsere Beziehung zu unserer Weiblichkeit, welchen Rollen und  Verhaltensmustern folgen wir, was sind unsere Wurzeln…? In diesem Frauenkreis geht es um die Erforschung unseres Lebens als Frau.

Seit Anbeginn der Zeit erschufen sich Frauen in fast allen Kulturen ihr eigenes weibliches wachsendes, sich dynamisch entwickelndes Netzwerk von Sisterhood, von lebendigen Frauenkreisen.

Kernanliegen dabei ist, die eigene Lebensgeschichte zu erforsche, um voneinander zu lernen, das wesenseigene schöpferische Potential zum Erblühen zu bringen und die Kraft und Haltefähigkeit eines unterstützenden Netzes zu erfahren und eine lebbare alltagstaugliche Spiritualität zu schaffen.

Laßt uns hier  im Kreis der Frauen beim Festival zusammenkommen, um als Tochter der Erde dich mit anderen Töchtern der Erde zu verbinden und uns in unserer Würde zu achten und zu stärken.

Der Schwesternkreis ist heute wichtiger denn je.  Es war ein Kreis, als unsere Vorfahren um ein Feuer herum sitzend begannen zu kommunizieren. Beleben wir hier heute unseren Heiligen Kreis wieder, um unsere ebenbürtige Schwesternschaft vielfältig und neu zu gestalten.

Am 30. Dezember werden wir  auf dem Gemeinschaftfestival im Taunus ebenbürtige Schwesternschaft neu gestalten

Leitung:  Susanne Daig und Angela Paschold

Veranstaltungsort: Gemeinschaft Maibach-Schweiz im Taunus bei Butzbach

Nähere informationen kannst du hier bei mir erfragen: angela.paschold@gmx.de

 

 

Lass die Göttin in dir leuchten, erwecke deine schönste Version von ihr

Eine Göttin ist eine Frau, die aus ihrer eigenen tiefsten Tiefe auftaucht. Sie ist eine Frau, die ehrlich ihre Dunkelheit erkundet hat und die gelernt hat, ihr Licht zu feiern.

Sie ist eine Frau, die in der Lage ist, sich in die großartigen Möglichkeiten, die in ihr schlummern, zu verlieben.Sie ist eine Frau, die die magischen und mysteriösen Plätze in sich kennt, die heiligen Plätze, die ihre Seele nähren und sie ganz machen können.

Sie ist eine Frau, die Licht ausstrahlt. Sie ist anziehend. Sie betritt einen Raum und Männer ebenso wie Frauen spüren ihre Anwesenheit.

Sie hat gleichzeitig Kraft und Sanftheit. Sie hat kraftvolle sexuelle Energie, die nicht von physischem Aussehen abhängig ist. Sie hat einen Körper, den sie anbetet und es wird deutlich, in der Art und Weise, wie sie behaglich darin lebt und sich darin bewegt. Sie schätzt Schönheit, Licht und Liebe. Sie ist allen Kindern eine Mutter. Sie fließt mit dem Leben in müheloser Anmut.

Sie kann heilen mit einem Blick oder einer Berührung der Hand. Sie ist wild, sinnlich und furchtlos erotisch und verpflichtet sich dem Sex, als ihre Art, mit jemand anderem das Göttliche zu berühren. Sie ist Mitgefühl und Weisheit.

Sie ist eine Sucherin der Wahrheit und sorgt sich tief um etwas, das größer ist als sie selbst. Sie ist eine Frau, die weiß, dass ihre Bestimmung im Leben ist, höher zu gelangen und mit Liebe zu regieren. Sie ist Frau, verliebt in die Liebe.

Sie weiß, dass Freude ihre Bestimmung ist und indem sie sie umarmt und sie mit anderen teilt, werden Wunden geheilt. Sie ist eine Frau, die erfahren hat, dass ihr Partner ebenso zärtlich, verloren und verängstigt ist, wie sie es zu bestimmten Zeiten war. Sie hat schließlich die Narben des Jungen in ihm verstanden und weiß, dass miteinander, die Liebe die Erleichterung, die Heilung all ihrer Wunden sein kann.

Sie ist eine Frau, die sich so annehmen kann, wie sie ist. Sie kann andere annehmen, wie sie sind. Sie kann sich selbst ihre Fehler vergeben und sich nicht von denen anderer bedroht fühlen, sogar, wenn sie angegriffen wird.

Sie ist eine Frau, die um Hilfe bitten kann, wenn sie sie braucht oder helfen kann, wenn sie darum gebeten wird. Sie respektiert Grenzen, ihre und die anderer. Sie kann Gott in den Augen anderer sehen. Sie kann Gott in ihren eigenen sehen.

Sie kann Gott in jeder Lebenssituation sehen. Sie ist eine Frau, die Verantwortung übernimmt für alles, was sie sich in ihrem Leben kreiert. Sie ist eine Frau, die vollständig unterstützend und gebend ist.

Sie ist eine Göttin.

Wundervolle im Netz gefundene  Worte von Sharon-Lee Kaplan

Ich danke für die schönen benannten Zeichen und Wesenszüge für uns Frauen, wie wir  uns selbst als Göttin betrachten können und sollten….folge dem Weg Göttin, sei sie

An Übergangsstellen verändert sich Vieles, es ruft der Wandel

Jetzt vom 31. Oktober auf den 1. November beginnt nun endgültig die stille dunkle Jahreszeit. In der christlichen Kultur ist der 1. November der Allerheiligen-Gedenktag, bei den Kelten wurde die Nacht vom 31. auf den 1. November  Samhain genannt und ist eines der vier wichtigsten Jahreskreisfeste. Samhain bedeutet nun schlicht und ergreifend einfach Sommerende und gilt als sogenannte Jahresnacht, in der das alte Jahr stirbt, denn diese Nacht symbolisiert für die Kelten den Eintritt ins neue Jahr. Wir treten ein in eine Übergangsstelle. Der Gezeitenwandel ist da, es ist Zeit für Wandlung.

Die Kelten hatten nur zwei Jahreshälften, das Sommerhalbjahr, das war für sie das „Jahrestag“ und das Winterhalbjahr, das die „Jahresnacht“ war. Und Samhain war das Silverster für die Kelten, der Übergang ins neue Jahr,der Jahrestag war vorbei und die Jahresnacht begann nun. Und genau diese Nacht symbolisiert den freien Raum, die Übergangsstelle  zwischen dem Alten und dem Neuen.

Zu Samhain wird das Dunkelwerden gefeiert. In der  Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist der Schleier zu Anderswelt und zu unseren Ahnen besonders durchlässig, und es wird uns Zugang zur Anders-und  zur Geisterwelt gewährt. Den Geistern wird ein Zugang zum Diesseits gewährt. Die Grenzen zwischen der feinstoffliche und der physischen Welt sind durchlässig, Zwischenräume entstehen, in denen alles möglich ist, in denen weder Ordnung noch Gesetze herrschen. Die Jenseitigen besuchen die Menschenwelt und die Menschen können leichter mit der sogenannten Anderswelt verkehren.

Der Kontakt zu den Ahnen und die Durchlässigkeit zur Totenwelt ist ein Kernthema von Samhain. In früheren Kulturen war die Verbindung zu den Ahnen, die hinter einem standen, einer der größten Kraftquellen. Diese Völker erlebten sich nicht als getrennt von ihren verstorbenen Ahnen sondern spürten ihre allgegenwärtige Präsenz im Leben. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen wichtigen Angelegenheiten und ehrten und achteten sie.

Der Holunder verkörpert besonders gut Samhain. Nicht nur wegen seiner heilsamen schwarzen  Beerenfrucht, der Holunder ist der Frau Holle heilig, Frau Holle, die große Göttin des Lebens und des Todes. Bekanntlich wurden ja die Verstorbenen in der Anderswelt von Frau Holle empfangen und der Holunderbaum, der als Sippenbaum neben dem Haus wuchs, ist ein Schwellenbaum, ein Zugang zu den verstorbenen Ahnen. Und ebenso ist Frau Holle auch die Herrin der Geister, Elfen und Elementarwesen. Gerade zu Samhain sind diese Wesen in den sogenannten „Feenhügeln“ leichter wahrnehmbar.

Ab jetzt beginnt der schwarze Aspekt der Göttin. Herbststürme pusten sich über das Land und unter unseren Füßen stirbt die Natur. Die Zeit der Fülle ist vorbei und das Leben reduziert sich auf die inneren Aspekte. Das Thema auch unserer eigenen Vergänglichkeit steht im Raum.

In der weiblichen Mythologie ist es der schwarze Aspekt der Göttin, der mit Samhain in Verbindung steht und durch die weise Alte verkörpert wird. Es ist ein Wandlungsaspekt des Weiblichen, der uns die Vergänglichkeit alles irdischen lehrt. Die dazugehörige Farbe ist schwarz und schwarz war ursprünglich die Farbe der weiblichen Macht. Der schwarze Aspekt der Göttin, wurde vom Patriachat sehr gefürchtet, die böse Hexe ist das patriachale Zerrbild das davon noch übriggeblieben ist.

Die schwarze Göttin, ihre weibliche Macht und die Kraft ihrer Wandlung wieder anzunehmen ist ein wichtiger Schritt zur Heilung sowohl deiner eigenen Weiblichkeit als auch zur Heilung der kollektiven Frauenwunde. Samhain ist dafür ein guter Zeitpunkt.

Feiern wir die Zeitqualität des Dunkelwerdens,

von Herzen, Angela

Ich habe keine Geduld mehr und ich wähle heute weise und mutiger…

Ja, ich kann diesen wahrhaften Worten von Meryl Streep nur zustimmen, ich hab für bestimmte Dinge keine Geduld mehr und Unwahres mag ich nicht mehr tun und mit Menschen, die mich mit meinen Werten nicht achten, mag ich keine Zeit mehr verbringen. Die Jahre haben mich gelehrt, zu wählen, was ich möchte und zu lassen, was ich nicht möchte. Ich nenne dies Lebensweisheit, die in uns Menschen heranreift, währenddessen wir unsere Erfahrungen machen. Mehr denn je mag ich uns Frauen immer wieder mal gern erinnern, klar zu bleiben und mutig zu wählen, was unserer Wahrheit entspricht. Die Gesellschaft und die familiären Traditionen haben uns Rollenbilder verpasst, die einen muffigen Hauch von Gehorsam-sein verbreiten, in denen wir angemahnt werden abzuwarten, eigene Wünsche zurückzustellen um andere emotional zu versorgen, still oder aushaltend zu sein. Nein hinweg mit diesen alten Frauenbildern, sagen wir zu diesem alten Klischees „Nein“, das Leben, die Schöpfung, Mutter Erde braucht uns klar, stark, mutig und laut, wir haben die Weisheit zu wählen, zu entscheiden und uns als Frau auch in Allem  einzubringen. Es tut uns gut, uns in diesem inneren Wandel des Frauseins gegenseitig zu unterstützen. Schwesternschaft hat dabei einen echten Mehrwert, wenn wir uns trauen, uns ebenbürtig auf uns einzulassen und uns gegenseitig den Rücken zu stärken, um neue Schritte zu gehen.Die Zeit des Sommers in der Natur  ist ein wundervolles Bild, wie sich alles reichlich, blühend miteinander verwebt. Ich lade dich ein, zum Open Space unseres Frauseins,wo wir uns zeigen, teilen, verweben und unterstützen. Vom 30. Juni bis zum 5. Juli wollen wir uns auch gemeinsam damit beschäftigen, welche unserer Werte in welchen gesellschaftlichen Bewegungen sinnvoll eingebracht werden, um dem weiblichen Prinzip heute und hier zu neuen kraftvollem Aufblühen zu verhelfen. Es wär schön, wenn du dabei bist, damit wir ein haltbares Netz für uns weben. Die wichtigsten Informationen findest hier: https://angelapaschold.com/kurs/

Ich habe keine Geduld mehr für bestimmte Dinge.
Nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach nur, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, an dem ich keine Zeit mehr mit dem, was mir missfällt oder mir wehtut, verschwenden will.

Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, für übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.

Ich hab den Willen verloren, denen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben die mich nicht lieben und die anzulächeln, die mich nicht anlachen wollen.

Ich verschwende keine einzige Minute mehr an die, die lügen und manipulieren. Ich habe mich entschlossen nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billigem Lob zu koexistieren.

Ich toleriere weder selektive Gelehrsamkeit noch akademische Arroganz.
Ich werde mich auch nie an den so beliebten Klatsch gewöhnen.
Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Ich glaube an eine Welt der Gegensätze und darum vermeide ich Menschen mit starren und unflexiblen Persönlichkeiten.
In Freundschaften mag ich Mangel an Loyalität und Verrat nicht. Ich komme nicht klar mit solchen, die keine Komplimente oder ein Wort der Ermutigung geben können.

Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten Menschen zu akzeptieren die keine Tiere mögen.
Und obendrein habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdienen.“

~ Meryl Streep
(Urheber: José Micard Teixeira)

Frauenmuster, Bauchmusik und freudiges Weben und Gestalten

Meine Seminarzeiten, sind durchwebt von Frauen, die neu in meinem weiblichen Netztgeflecht waren. Gemeinsam begannen wir neue verbindende Pfade zu ertasten und webten durch unser Miteinander ein buntes Frauennetz, das uns immer wieder auch behütetes Aufgehobensein beschenkt. Egal, womit die Eine oder Andere von uns, kommt oder sich einklingt,  Frauenmuster entstehen, schillern, leuchten,  behüten, verwöhnen und tragen.

Mit Frauen in alter und auch in  neuer Verbindung haben wir beschlossen, uns selbst das kostbarste  Geschenk zu machen: Uns selbst Zeit für uns zu nehmen, experimentelle Räume zu betreten, in denen wir spielerisch alles gelten lassen. Es ist unsere sinnliche Frauenzeit, die uns Freude und Inspiration bringt. Für mich sind diese Zusammenkünfte wundervolle Quellen der Inspiration.Wir sitzen im Kreis und durch unsere verschlungenen Hände fließt die Energie. Es  tut gut und  bringt meine  Seele zum leuchten,wenn wir unsere Wünsche äußern und uns uns gegenseitig Gutes angedeihen lassen. Wir genießen miteinander was kommt und trauen uns immer mehr, uns fallen zu lassen. Und so reihen sich im Laufe der Zeit  , schöne Muster aneinander, mal sanfte, mal verwegene, mal mutige, mal herausfordernde, mal komische….so verwebt sich unser Lachen, unsere Gedanken, unsere Ideen mit Berührung, Bewegung, Tanz und auch Phantasie, zu einem reich verzierten Teppich, auf dem sich unsere Seelen ausruhen können.Wir lauschen einander, hören nicht allein mit den Ohren, wir geben einander und wir bilden ein Netz, das neue schöne Wirklichkeiten gestaltet, wir schaffen uns neue Räume.

Fühl dich hier eingeladen: Ende Juni, in der schönsten Sommerzeit werden wir gemeinsam eintauchen, um dem Wunder der Vielfalt Nahrung zu gebe. Unsere Anwesenheit ist es, die den Marktplatz kreiert, auf dem unser Träume und Ideen sich manifestieren wollen. Hier teilen wir uns miteinander mit, was durch und mit aus unseren Herzen in die Welt fließen wird. Vom 30. bis zum 5. Juli  gestalten wir den weiblichen Seminarraum „Sommerfülle“ und besinnen wir uns auf matriachale Prinzipien. Wir schenken und feiern, wir genießen und kooperieren und wir beraten miteinander, wie unser Beitrag in der einen oder anderen gesellschaftlichen Bewegung, die neuen Visionen folgt, aussehen kann:

Magst auch duTeil eines Frauennetztes sein , das auf neuen Werten basiert und  wo wir uns gegenseitig unterstützen und beflügeln…

Mehr darüber und alles Wichtige erfährst du hier:

Aufbrechen in Neues, der Moment der Entscheidung und der Freiheit

Die eine Seite:  In der Natur  lugt jetzt an Zweigen und Ästen das Neue hervor,  erste Knospen zeigen sich.  Aus dem noch kühlen Mutterboden kämpfen sich  Frühjahrsblüher in Richtung Sonne durch. Es riecht nach Aufbrechen,  nach Wachstum, nach Entfaltung, ..nach Werden. Mutig reckt sich das Neue hervor, Mutter Natur gebiert neues Leben..

Die andere Seite:  in unsere kleine, mühsam verteidigte Privat-Welt  dringt mehr und mehr dieInfo-Flut von Unatürlichem, Lebensfeindlichem und gewaltvoller Unterdrückung hinein.   Egal wohin wir flüchten, kaum können wir dem Zerstörerischen, dem sich hereinbrechenden Chaos, gemischt mit zunehmenden Bildern von Gewaltvon und dem sterbenden Alten noch entfliehen… und mit voller Wucht erreicht das Bekämpfen und respektlose Benutzen vor allem die, die die Hüter des natürlichen Lebens sind, die Frauen….

Weltweit haben die Proteste der Frauen gegen die  Unterdrückung des Lebens und für würdevolles Umgehen miteinander zugenommen. Mutig und mit einer kraftvollen marsianischen wilden Entschiedenheit stehen Frauen für ihre Werte ein, für Bildungszugang, Unversehrtheit, Mitspracherecht, Ebenbürtigkeit. Übrigens, Protest kommt aus dem Wort Prostare und beinhaltet eintreten für die eigenen Werte in Zeiten des Wandels.

Was frau vor allem jetzt dient, ist  der Mut hinzuschauen, um dann neue Entscheidungen zu treffen, der Mut, aufzustehen, für Besseres und Wert-volles Leben  einzutreten.  Das Erdulden beenden. Will ich mich von dem alten Zustand, dem leblosen Ausharren in einer Welt, wo es kein natürliches  achtsames Sein mehr gibt, wo meine Entfaltung  gewaltsam verhindert wird, trennen?, oder will ich da bleiben, weil mir das Gewohnte eine scheinbare Sicherheit vorgaukelt…Jede dieser  Entscheidung ist letztendlich eine Entscheidung für oder gegen das natürliche Leben.Meine Entscheidung ist es, was meine wirkliche, meine innere Freiheit ausmacht.  Mein couragiertes Einstehen für meine lebendige Weiterentwicklung, für meine Vision von einem sinnerfülltem Leben, einem respektvollem achtsamen Miteinander ist ein „Ja“ zum Leben  und ist ein  „Nein“ zu dem gewaltvollem Zerstörerischem, ein Nein zur Hemmung und zur Unterdrückung.

Ja, es bedarf Mut, es bedarf  einem beherzten Erheben, einer  Courage, es braucht couragiertes Einstehen für das, was das Leben lebenswert macht. Die Kraft der Frühjahrsnatur, (schön versinnbildlicht im den Tierkreiszeichen Widder und Stier) lehrt uns, dass diese  Lebenskraft auch bedeutet sich kraftvoll-durchdringend dem Neuen zuzuwenden..Leichter wird es, wenn wir uns gegenseitig unterstützen, die frühlingsgerechte lebenerzeugende unduldsame Amazonenkraft, das Wilde Kraftvolle in uns erwecken, gemeinsam Kraft schöpfen,wenn wir Klarheit haben, wohin wir Aufbrechen wollen, welche Motive uns antreiben und wie wir uns gegenseitig am besten unterstützen können.

Was in mir möchte werden, was möchte von mir belebt werden, wohin zieht es mich ?

Welcher Spur folge ich? Wie rüste ich mich sinnvoll für meinen Aufbruch in´s Neue?

Was trägt mich, worauf kann ich mich stützen? Was lasse ich hinter mir…

All diesen Fragen und mehr werden wir uns im Seminar „ Courage und Grenzgängerin“ widmen. Unser gefundenen Antworten helfen dir, deinem eigenen Pfad zu folgen, die Amazone, die wilde ungezähmte Frau in dir mit Leben zu erwecken, um dann kraftvoll und entschieden für deine eigene Lebensspur einzustehen, unangebrachte  Frauenrollen zu verlassen, Klischees nicht mehr zu bedienen und dein Werden selber zu gestalten…

Vom 29.. April bis zum 1. Mai „Courage und Grenzgängerin“  für Frauen, die MEHR wollen….

Leitung. Susanya Manz und Angela Paschold

Denn: „Ohne Zivilcourage sind alle anderen Tugenden nutzlos.“ – Edward Abbey, und Courage und Zivilcourageist das, was uns hilft ein lebendiges lebenswertes Morgen zu erschaffen

Info und Anmeldung: Angela Paschold,  angela.paschold@gmx.de